Produktiv mit KI — der Aufbaukurs
Die Pflicht ist erfüllt, das Werkzeug ist eingerichtet, und trotzdem ändert sich im Alltag wenig. Hier lernt Ihr Team das Handwerk: eine Aufgabe so übergeben, dass etwas Brauchbares zurückkommt — an Ihren echten Vorgängen, nicht an Beispielen aus dem Lehrbuch.
Die Ausgangslage
Zwischen „kann ich bedienen“ und „spart mir Zeit“ liegt eine Lücke.
Nach dem Pflichtkurs weiß Ihr Team, was erlaubt ist und was nicht. Das ist notwendig — aber davon ist noch kein Angebot schneller geschrieben. Die meisten Mitarbeiter probieren danach zwei Wochen herum, bekommen mittelmäßige Ergebnisse und lassen es wieder.
Der Grund ist selten das Werkzeug. Er liegt darin, dass eine Aufgabe schlecht übergeben wurde: ohne Rolle, ohne Kontext, ohne Vorgabe, wie das Ergebnis aussehen soll. Wer das einmal richtig gelernt hat, braucht dafür keine zwei Minuten mehr — und bekommt etwas zurück, das man verschicken kann.
Genau das ist der Inhalt dieses Kurses. Er ist der Teil, der sich rechnet.
Die Bausteine
Sechs Bausteine, rund 15 Unterrichtseinheiten.
Aufeinander aufbauend, jeder mit einem eigenen messbaren Ziel. Baustein 4 läuft nach Rollen getrennt, Baustein 6 richtet sich an Führungskräfte.
Realitätscheck und Standortbestimmung
„Übernimmt die KI meinen Job?“ — die ehrliche Antwort kommt zuerst, sonst hört im Rest des Kurses niemand zu. Danach geht jeder Teilnehmer seine eigene Arbeitswoche durch und markiert, was sich überhaupt eignet: wiederkehrend, textlastig, Recherche.
Ziel: Jeder Teilnehmer hat eine persönliche Liste mit Aufgaben, bei denen sich der Einsatz lohnt — und kennt die, bei denen er es lassen sollte.Eine Aufgabe übergeben
Das eigentliche Handwerk: Rolle, Kontext, Aufgabe, Format — die vier Angaben, ohne die jedes Ergebnis Zufall bleibt. Nachfassen statt von vorne anfangen. Dazu zehn wiederverwendbare Vorlagen, zugeschnitten auf Ihr Gewerk. Und die drei Fehler, die fast jeder macht: zu vage, kein Kontext, blind übernommen.
Ziel: Jeder Teilnehmer formuliert eine Aufgabe mit Kontext, Rolle und Beispiel und verbessert das Ergebnis schrittweise statt neu anzufangen.KI im Büroalltag
E-Mails und Texte: Entwurf, Tonfall treffen, kürzen, ausformulieren. Übersetzung für Monteure und Lieferanten. Tabellen auswerten, Telefonnotizen und Protokolle in Form bringen. Gearbeitet wird an den in Ihrem Haus freigegebenen Werkzeugen, nicht an irgendeinem privaten Konto.
Ziel: Jeder Teilnehmer erledigt drei Alltagsaufgaben mit KI in einer Qualität, die man ohne Nacharbeit verschicken kann.Anwendung in Ihrer Rolle
Nach Gruppen getrennt. Vertrieb und Geschäftsführung: Angebote aus Aufmaßnotizen, Reklamationsantworten, Stellenanzeigen. Büro und Verwaltung: Schriftverkehr, Recherche, Dokumentvorlagen. Technik und Betrieb: Bauzeiten-Mails, Übersetzungen, Dokumentation.
Ziel: Jeder Teilnehmer setzt drei bis fünf Anwendungsfälle der eigenen Rolle eigenständig um.Wiederkehrende Vorgänge umbauen
Was jede Woche gleich läuft, muss nicht jede Woche neu gemacht werden. Wiederkehrende Aufgaben erkennen, einen einfachen Ablauf dafür entwerfen, vorhandene Daten auswerten. Hier hört der Kurs auf, ein Schulungsthema zu sein, und wird zur Prozessfrage.
Ziel: Jeder Teilnehmer erkennt eine wiederkehrende Aufgabe im eigenen Bereich und skizziert einen Ansatz, sie dauerhaft abzukürzen.KI im Team einführen
Für alle, die andere mitnehmen müssen. Werkzeuge im Team ausrollen, ohne dass die Hälfte aussteigt. Widerstände ernst nehmen statt überfahren. Und den Nutzen so begründen, dass er auch in einer Geschäftsführungssitzung trägt.
Ziel: Führungskräfte planen die Einführung im eigenen Team und begründen den Nutzen belastbar.Praxisprojekt und Quiz
Das Praxisprojekt zählt 60 Prozent, das Quiz mit 20 Fragen 40 Prozent. Weil dieser Kurs Können prüft und nicht Wissen, steht das Projekt im Vordergrund: eine echte Aufgabe der eigenen Rolle, mit KI gelöst und dokumentiert.
Der Abschluss
Geprüft wird an einer echten Aufgabe.
Das Praxisprojekt
Jeder Teilnehmer nimmt sich einen realen Vorgang aus der eigenen Rolle vor und dokumentiert ihn: Aufgabe, Vorgehen, Ergebnis, eigene Bewertung. Bewertet wird nach fünf Kriterien — nicht danach, wie geschickt jemand formuliert, sondern ob der Vorgang danach wirklich besser läuft.
Datenumgang ist Ausschlusskriterium
Ein handwerklich gutes Projekt mit sorglosem Umgang mit Kunden- oder Personaldaten gilt als nicht bestanden. Das ist Absicht: Wer schnell wird, indem er Vorsicht weglässt, hat den Kurs nicht verstanden.
Zertifikat und Unterlagen
Wer besteht, erhält das Zertifikat „Produktiv mit KI“ von Krummel & Hänsel Solutions samt Dokumentation für Ihre Unterlagen. Auch hier gilt: ein staatlich vorgeschriebenes Zertifikat für KI-Kompetenz gibt es nicht — wer eines verkauft, verkauft etwas, das nicht existiert.
Format
Zwei Wege, dieselben Inhalte.
Zwei Präsenztage mit Praxisphase dazwischen. Die Bausteine 1 bis 3 am ersten Tag, 4 bis 6 am zweiten. In den zwei Wochen dazwischen bauen die Teilnehmer ihr Praxisprojekt am echten Arbeitsplatz, begleitet per E-Mail. Das ist unser Vorschlag, weil zwischen den Tagen echte Arbeit liegt — und weil Sie Ihre Leute nur zweimal freistellen müssen.
Verteilt über mehrere Wochen. Die Bausteine einzeln, in kürzeren Terminen. Didaktisch gut verteilt, aber jeder Termin bedeutet eine eigene Abstimmung, eine eigene Anfahrt und einen eigenen Anlauf — das schlägt sich im Preis nieder.
Welcher Weg zu Ihrem Betrieb passt, entscheiden wir im Erstgespräch. Inhalte, Prüfung und Abschluss sind in beiden Fällen dieselben.
Was es kostet
Rechnen Sie mit Ihrem eigenen Stundensatz nach.
ab 4.400 €netto, für Betriebe bis zehn Teilnehmer — zwei Präsenztage mit begleiteter Praxisphase
Enthalten sind alle sechs Bausteine, die Begleitung während der Praxisphase, das Praxisprojekt mit Bewertung, das Quiz und das Zertifikat je Teilnehmer. Anfahrt im Rhein-Main-Gebiet ist enthalten.
Nur ein Baustein: 890 €. Wenn Sie zunächst eine Gruppe herausgreifen möchten — Führung, Vertrieb, Büro oder Marketing — geht das auch einzeln.
Über mehrere Einzeltermine verteilt liegt der Kurs höher als 4.400 €. Sechs Termine heißen sechs Anfahrten und sechs Anläufe; das steht dann so im Angebot, statt still eingepreist zu werden.
Alle Preise netto zzgl. Umsatzsteuer. Lizenzkosten für die KI-Werkzeuge zahlen Sie direkt beim Anbieter — üblich sind 20 bis 30 € je Nutzer und Monat. Wir schlagen darauf nichts auf.
Die Gegenrechnung machen Sie in dreißig Sekunden selbst. Nehmen Sie den Stundensatz, den Sie für einen Ihrer Sachbearbeiter ansetzen. Zwei zurückgewonnene Stunden pro Woche und Mitarbeiter sind rund 90 Stunden im Jahr. Multiplizieren Sie das mit der Zahl Ihrer Leute — und halten Sie das Ergebnis neben den Kurspreis. Wir versprechen Ihnen keine bestimmte Zahl; wir sagen Ihnen, an welchen Aufgaben sie entsteht.
Häufige Fragen
Aufbaukurs — kurz erklärt
Muss mein Team erst Kurs 1 absolvieren?
In der Regel ja. Kurs 2 setzt voraus, dass die Grundlagen sitzen: was ein Sprachmodell kann, welche Daten nicht hineingehören und wer für das Ergebnis geradesteht. Wer diese Grundlagen anderweitig erworben hat, kann direkt einsteigen — das klären wir im Erstgespräch am tatsächlichen Kenntnisstand.
Der Pflichtteil steht auf einer eigenen Seite: KI-Kompetenz nach EU AI Act.
Was unterscheidet das von einem Prompting-Video im Internet?
Gearbeitet wird an Ihren Aufgaben, nicht an Beispielen aus dem Lehrbuch. Die Teilnehmer bringen ihre eigenen Vorgänge mit — Angebote, Reklamationen, Schriftverkehr, Dokumentation — und gehen mit Lösungen für genau diese Vorgänge nach Hause. Ein Video kann das nicht leisten, weil es Ihren Betrieb nicht kennt.
Was ist das Praxisprojekt?
Jeder Teilnehmer löst eine echte Aufgabe aus der eigenen Rolle mit KI und dokumentiert sie: Aufgabe, Vorgehen, Ergebnis, eigene Bewertung. Das Projekt zählt 60 Prozent, das Quiz 40 Prozent. Der Umgang mit Daten ist Ausschlusskriterium.
Wie lange dauert der Aufbaukurs?
Rund 15 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten plus Praxisprojekt. Ob als zwei Präsenztage mit Praxisphase dazwischen oder verteilt über mehrere kürzere Termine, entscheiden wir gemeinsam — Inhalte und Prüfung sind in beiden Fällen dieselben.
Was kostet der Aufbaukurs?
Ab 4.400 € netto für Betriebe bis zehn Teilnehmer, inklusive Praxisprojekt, Quiz und Zertifikat. Ein einzelner Baustein für eine Gruppe kostet 890 €. Auf viele Einzeltermine verteilt liegt der Kurs höher, weil jeder Termin eine eigene Anfahrt bedeutet.
Brauchen wir dafür bestimmte Software?
Wir arbeiten an den Werkzeugen, die in Ihrem Betrieb freigegeben sind. Ist noch nichts eingerichtet, richten wir vorher ein Geschäftskonto mit Auftragsverarbeitungsvertrag ein statt privater Zugänge. Die Lizenzkosten zahlen Sie direkt beim Anbieter, üblich sind 20 bis 30 € je Nutzer und Monat.
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